Rom - die ewige Stadt

Wer schon mal in Rom war, kennt die absolute Faszination der Kulturweltstadt, wo man alle paar Meter über einen antiken Stein stolpert.

Wer noch nicht dort war, sollte sich bei seinem nächsten Toskana-Aufenthalt unbedingt die Zeit nehmen, um diese grandiose Stadt zu besuchen....! Rom ist mit knapp 3 Millionen Einwohnen die größte Stadt des Landes. 

Sie ist eine wirtschaftliche Metropole mit einem florierenden kulturellen Leben. Die vielen Museen und Ausstellungen zeugen von der Geschichte der italienischen Hauptstadt - auch deswegen wird Rom die "Ewige Stadt" genannt. Am spektakulärsten sind jedoch die Hinterlassenschaften aus der Epoche des Römischen Reiches.

Bekanntlich führen ja alle Wege nach Rom und natürlich auch alle Transportmittel. Ich mag es gern stressfrei und deswegen bevorzuge ich persönlich den Zug. Von meinem Wohnort (Ribolla) aus ist es am bequemsten und günstigsten mit dem Regionalzug vom Bahnhof Montepescali (eigentlich in Braccagni angesiedelt) bis zu Roma S. Pietro (Bahnhof beim Petersdom) zu fahren. Die Fahrt dauert ca. 2 Stunden und vom Bahnhof aus ist man dann in nur ca.10 Minuten zu Fuß direkt am Petersdom - genial! Früher bin ich immer in Roma Termini ausgestiegen, weit weg von allen Sehenswürdigkeiten und man fährt 20 Minuten länger mit der Bahn. Ich finde Roma S. Pietro mittlerweile viel bequemer!

Ich schaue wegen der Zugverbindung stets direkt bei der Deutschen Bahn nach, nur sollte man die Fahrkarte in jedem Falle in Italien und nicht schon in Deutschland kaufen, denn vor Ort ist es wesentlich günstiger. Gruppen erhalten übrigens einen vergünstigten Tarif, ab wie vielen Personen und wie hoch der Rabatt ist, kann man am Bahnhof erfragen. Die Fahrt ist kurzweilig und führt hauptsächlich direkt am Meer entlang. Man sieht die Fischzuchtbecken von Ansedonia, unterhalb der Lagunenlandschaft von Orbetello, die das Festland mit dem Moneargentario verbindet oder Fährhafen von Civitavecchia. Wenn man nach Sardinien übersetzen möchte, sollte man hier aussteigen.

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Da man in einem Tag natürlich nicht alles, was Rom zu bieten hat, anschauen kann, ist das folgende nur ein "Schnupper-Angebot". Wir haben uns ausschließlich nur "per pedes" fortbewegt, mit den sight-seeing-Bussen oder mit der Metro gelingt es einem sicherlich, viel mehr zu sehen...

Wer den Petersdom und die Vatikanstadt besichtigen will, sollte das nicht mit kurzen Hosen und ärmellosen T-Shirt versuchen, man muss sich etwas überziehen! Sicher eines der beeindruckensten Kunstwerke des Petersdoms ist die berühmte "Pietà" von Michelangelo (um 1498), gleich rechts neben dem Eingang. Es handelt sich um die Muttergottes, die den vom Kreuz genommenen Leichnam Jesu auf ihren Knien und in ihrem Arm wiegt

Die Vatikanstadt verlässt man auf der Via della Conciliazione. Diese Straße wurde im Jahr 1936 von Mussolini erbaut, um die Engelsburg und den Petersdom zu verbinden und um eine wunderschönen Aussicht der Basilika zu haben. Im Jahr 1950 wurde die Straße mit der Errichtung von 28 Obelisken vollendet.

Auch besuchen sollte man die "Piazza del Popolo". So überqueren wir die Tiber und über die "Via del Corso", die bekannteste Shopping-Straße, nähern wir uns dem Platz.  Der Platz hat eine ovale Form und 3 Kirchen säumen ihn. Im Hintergrund sind zwei fast symmetrische Kirchen auf beiden Seiten der Via del Corso zu finden. Rechts die "Santa Maria dei Miracoli" und links die "Santa Maria in Montesanto". Aber der Blickfang des Platzes ist der Obelisk. Dieser wurde ursprünglich im Jahre 1300 v. Chr. erbaut und stand am Sonnentempel in Heliopolis, Ägypten.  10 v. Chr. lies der röm. Kaiser Augustus den Obelisken nach Rom transportieren und errichtete ihn zuerst im Circus Maximus. Er ist der zweitälteste und mit 23,90 m Höhe (mit Basis und Kreuz 36,50 m) der zweitgrößte ägyptische Obelisk in Rom.

Im Osten der Piazza del Popolo führen Treppen zum Pincio. Einer der herrlichsten Aussichtspunkte über Rom! Er ist vor dem Park der Villa Borghese. Von der Aussichtsterrasse sieht über das Dächermeer hinweg in Richtung Vatikan. Übrigens gibt es oft Konzerte auf der "Piazza del Popolo" 

Die Spanische Treppe ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Roms. Sie gilt als beliebter Treffpunkt für Touristen. Oben, im Baukleide, ist übrigens die Kirche "Santa Trinità dei Monti", die der Treppe Ihren Namen verliehen hat.Die Spanische Treppe, die aus 135 Stufen besteht, ist eine der bekanntesten Freitreppen der Welt. Eigentlich heißt Sie auf italienisch "Scalinata di Trinità dei Monti", der deutsche Name stammt von der unterhalb gelegenen "Piazza di Spagna"!

Die "Piazza Navona" ist einer der beliebtesten Plätze in Rom: Meistens herrscht hier reges Treiben. Ob einen Happen essen, den Malern zuschauen oder bei einem Straßenhändler eine Kleinigkeit kaufen. An nur wenigen Plätzen kann man das barocke Rom so genießen wie hier.

Unsere letzte Station für diesen tagesausflug ist der "Campo dei Fiori". Der wohl bekannteste Markt Roms, auf dem Gemüse, Käse, Fleisch und Textilien angeboten werden. In den Abendstunden ist das morgendliche Marktgeschehen vergessen und der Platz verwandelt sich in einen beliebten Treffpunkt. Lebhaft genießt man unter freiem Himmel Atmosphäre, italienische Küche und guten Wein.

Wem das nicht genug ist...  Rom bietet noch viele andere Sehenswürdigkeiten. Aber das ist an einem Tag nicht zu schaffen

  • Kolosseum
  • Trevi Brunnen
  • Sixtinische Kapelle
  • Die Museen des Vatika
  • Forum Romanum
  • Der Gianicolo