Autofahren in Italien

Wer kennt das Vorurteil nicht: Italiener fahren etwas mehr nach Gefühl als nach Regeln, achten eher auf den Verkehrspartner als auf Verkehrszeichen. Der italienische Strassenverkehr ist für ausländische Autofahrer oft ungewohnt laugh

 

Wichtig ist, Nerven behalten und einfach im Verkehr mitzufließen. Dann macht Autofahren in Italien sogar richtig Spaß.

Aber es gibt ein paar Punkte an die man denken muss. Auf den meisten Autobahnen in Italien wird eine streckenabhängige Mautgebühr erhoben. Eine Möglichkeit ist die Barzahlung.

Hier gibt man die vorher gelöste Mautkarte an den Bediensteten oder den Automaten, bezahlt den Betrag (bitte nicht vergessen Quittung zu nehmen!) und man kann weiterfahren.

Eine weitere Bezahlung ist per VIA-Card möglich. Bei der VIA-Card handelt es sich um eine so genannten PrePaid-Karte (z. B. beim ADAC erhältlich), d.h. diese Karte ist mit einem Gesamtbetrag von 25 € oder 50 € aufgeladen und kann anstelle eine Kreditkarte an den vorgesehenen Mautstellen genutzt werden. Wichtig ist darauf zu achten, dass jeweils die richtige Fahrspur für Barzahlung / Kartenzahlung angefahren wird.

Auf jeden Fall sollte man, wenn nie mehr als 2 VIA-Card für eine Bezahlung nutzen, hier ist der Automat dann gänzlich überfordert und endet meist mit einem Strafzettel....

Die einfachste Möglichkeit der Bezahlung ist jedoch Kreditkarte - kein Stress mit PrePaid-Card kaufen, passendem Kleingeld oder sonstigem!

Wichtig: Zurücksetzen oder Spurenwechsel an den Mautstationen ist verboten und wird mit hohen Geldstrafen geahndet.

Sollte man Schwierigkeiten bei den Mautstellen haben, direkt einen Strafzettel erhalten oder wenn bei einer offenen Schranke geblitzt werden, ist es am Besten, gelich einen "Punto Blu" anzufahren und eventuelle Missverständnisse sofort klären!

In Italien muss man immer mit Abblendlicht fahren (seit dem Sommer 2003)!

Jeder Autofahrer muss eine orangefarbene Weste mit reflektierenden Streifen im Auto haben, für den Fall, dass es eine Autopanne gibt und man aus dem Wagen steigen muss. Sollten Sie diese Weste bei einer Kontrolle nicht im Auto haben gibt es eine Geldstrafe (z. Zt. glaube ich von 30,00 Euro!)

Anschnallpflicht, auch auf den Rücksitzen, gibt es auch in Italien.

Legen Sie bitte immer eine Parkscheibe ins Auto, wo erfordert, es lohnt sich nicht einen teuren Strafzettel zu zahlen

 

Autofahren mit Handy ist verboten, auch wenn es jeder Italiener tut!!!! Ab dem 1.1.2017 gibt es eine Geldbusse von mindestens 160 Euro und ein Fahrverbot in Italien

 

Höchstgeschwindigkeiten, falls nicht anders ausgeschildert:

  • Auf der Autobahn 130 km/h,
  • auf der Schnellstraße (SS): 110 – 90 km/h und
  • in den Ortschaften 50 km/h

Insbesondere das Befahren der verkehrsberuhigten Zonen in vielen Innenstädten (sog. ZTL, zone a traffico limitato) ist in Italien nur mit einer Sondergenehmigung gestattet. Besonders gekennzeichnete Bus- und Taxispuren dürfen von privaten PKW nicht genutzt werden

Grundsätzlich gilt, tun Sie bitte nichts, was nicht erlaubt ist, auch wenn es die anderen tun! Alle Überschreitungen der Straßenverkehrsordnung werden mit wirklich hohen Geldstrafen geahndet, wenn man erwischt wird. Die Strafzettel sollten grundsätzlich bezahlt werden, denn diese werden schon seit Jahren ins Ausland nachgeschickt und werden auch - notfalls durch ein Inkassounternehmen - eingetrieben.

Unsere Gegend ist nicht für Autodiebstähle bekannt (deswegen sollten Sie aber natürlich nicht leichtsinnig werden!), anders wie z. B. in den Großstädten wie ROMA, FIRENZE oder NAPOLI!

Fahren Sie bitte nie in historische Zentren in die Kulturstätten hinein, meist ist dort Durchfahrtsverbot und man wird fotografiert und dann wird es teuer, wie z. in Pisa, beim „Schiefen Turm"!!!